Militärputsch in der Türkei - schwaebische.de
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Militärputsch in der Türkei

  • Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen Katrin Göring-Eckardt:



  • Mustafa Yeneroğlu feiert auf Twitter den Sieg über die Putschisten. Yeneroğlu ist ein langjähriger Funktionär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görus. Er wuchs in Deutschland auf und hat in Köln studiert. Der AKP-Politiker sitzt inzwischen als Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses im türkischen Parlament.

    


  • Das Parlamentsgebäude in Ankara ist bei Luftangriffen der Putschisten stark beschädigt worden. Auf Fernsehbildern sind Trümmer, zerborstene Scheiben und gravierende Schäden am Mauerwerk zu sehen. Aus Regierungskreisen hieß es, die Umstürzler hätten zuvor sowohl Hubschrauber als auch F-16-Kampfflugzeuge unter ihre Kontrolle gebracht.

  • So sieht ARD-Korrespondent Michael Schramm die aktuelle Situation in Istanbul:



  • Die zweite Bosporus-Brücke (Fatih Sultan-Mehmet-Brücke) ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben



  • Diese Bilder haben in der Türkei hohe Symbolkraft:



  • Der Iran hat den versuchten Putsch im Nachbarland verurteilt. «Wir unterstützen die vom türkischen Volk demokratisch gewählte Regierung und verurteilen den Putsch», so der Sprecher des iranischen Sicherheitsrats. Die Lage in der Türkei werde akribisch verfolgt. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sei seit in ständigem Kontakt mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu. 

  • EU-Parlamentspräsident Martin Schulz begrüßt die «Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit» in der Türkei:





  • Nach dem Putschversuch in der Türkei ist die Sitzung des Welterbekomitees der Unesco in Istanbul bis auf weiteres ausgesetzt worden. Wann die Sitzung fortgesetzt wird, ist unklar.

  • Die Operationen gegen Putschisten im Armee-Hauptquartier in Ankara dauern an. Aus Regierungskreisen hieß es, Teilnehmer des Umsturzversuches hätten am Morgen noch aus dem Gebäude geschossen: «Das ist im Moment ihr letzter Stützpunkt

  • Mit großen Interesse verfolgen auch die Bundesliga-Profis die Ereignisse in der Türkei. Nuri Sahin von Borussia Dortmund postet auf seinem Instagram-Account kommentarlos die türkische Nationalflagge:

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 7:58:43 AM
  • Die Zahl der Opfer des Putschversuchs in der Türkei steigen: Nach Angaben des Militärs kamen insgesamt 194 Menschen ums Leben. Darunter seien 47 Zivilisten und 104 Putschisten, sagte der kommissarisch zum Militärchef ernannte General Dündar.

  • Zu den bizarren Momenten der vergangenen Nacht gehört der FaceTime-Videoanruf von Präsident Erdogan bei CNN TÜRK. Dort forderte Erdogan die Bevölkerung aus, sich den Putschisten in den Weg zu stellen. Auch auf Twitter forderte er seine Anhänger zum Widerstand auf. Zuvor hatte sich Erdogan sich eher als Zensor der sozialen Medien gezeigt.

  • Die Putschisten müssen nun auch mit Lynchjustiz rechnen. In den Netzwerken kursiert dieses Foto von der Bosporus-Brücke. Die Masse soll "Werft ihn runter" gerufen haben.

     
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 8:25:55 AM
  • Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich «zutiefst beunruhigt» über den Putschversuch in der Türkei geäußert. «Alle Versuche, die demokratische Grundordnung der Türkei mit Gewalt zu verändern, verurteile ich auf das Schärfste», sagte Steinmeier in Berlin.

  • Unter den sozialen Netzwerken hat auch Facebook in der Putsch-Nacht eine tragende Rolle gespielt. Die Karte zeigt die Live-Streams auf Facebook kurz nach Mitternacht.



  • Die Lufthansa hat weitere Flüge in die Türkei gestrichen. Zwei Verbindungen von Frankfurt nach Istanbul fallen wegen der nach wie vor unklaren Lage aus, teilte ein Sprecher mit. Damit sind alle drei der für heute geplanten Lufthansa-Flüge von Frankfurt in die Metropole am Bosporus abgesagt.

    Noch offen ist, ob die für den Nachmittag von Frankfurt aus geplanten Starts nach Antalya und Bodrum stattfinden. Die Lufthansa riet allen Passagieren, sich möglichst frühzeitig mit der Airline oder ihren Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen und sich über die aktuelle Lage zu informieren.


    Anzeigetafel im Flughafen in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst, dpa
  • Europaparlaments-Präsident Martin Schulz hat sich positiv über die Beruhigung der Lage in der Türkei geäußert. «Ich begrüße, dass an diesem Morgen wieder die Herrschaft des Rechts gilt», teilte Schulz bei Twitter mit. Das Blutvergießen müsse nun vollständig enden, die Gewaltenteilung gewährleistet sowie individuelle Rechte garantiert werden: «Die Stabilität des Landes ist entscheidend für die gesamte Region».  




  • Luftangriffe der Putschisten haben am Parlamentsgebäude in der türkischen Hauptstadt schwere Schäden hinterlassen. Foto: epa/str
  • Als Reaktion auf den Putschversuch sind die Sicherheitsmaßnahmen auf der auch von der Bundeswehr genutzten Luftwaffenbasis Incirlik im Süden der Türkei erhöht worden. «Es handelt sich um eine routinemäßige, vorsorgliche Erhöhung der Bereitschaftsstufe zum Schutz der Soldaten», sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der dpa in Berlin. Die Lage sei völlig ruhig.

  • Die Fußballstars Lionel Messi und Andrés Iniesta, die im türkischen Badeort Antalya an einem Wohltätigkeitsspiel teilnehmen sollten, sind wegen des versuchten Militärputsches nicht in die Türkei gereist. Die Profis des FC Barcelona seien in Spanien geblieben, teilte der spanische Meister und Pokalsieger mit. 


  • Die Schauplätze einer dramatischen Nacht.
  • Die Zahl der Toten bei dem Putschversuch in der Türkei ist nach Regierungsangaben auf insgesamt 265 gestiegen. Bei 161 der Toten handelt es sich laut Ministerpräsident Binali Yildirim um regierungstreue Sicherheitskräfte oder Zivilisten. Hinzu kommen 104 getötete Putschisten.

  • Die Putschisten hatten in der Nacht versucht, Twitter, Facebook, und YouTube zu blockieren. Allerdings konnte sich Präsident Erdogan mit seinem iPhone via Facetime beim TV-Sender CNN Türk melden und seine Anhänger zum Widerstand aufrufen.



  • Zypern zeigt sich erleichtert über das Scheitern des Militärputsches in der Türkei. Hintergrund ist die jüngste erfolgreiche Annäherung führender zyprischer Politiker, um gemeinsam eine Lösung für die geteilte Insel zu finden, heißt es aus zyprischen Regierungskreisen.

    «Wenn das türkische Militär übernommen hätte, stünde man in Sachen Zypern-Lösung wieder bei Null, weil das Militär die Insel traditionell als zwei getrennte Staaten sieht und nicht an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert ist, wie sie derzeit angepeilt wird», so ein griechischer Journalist und Zypern-Kenner im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

  • UPDATE Acht türkische Soldaten haben sich mit einem Hubschrauber nach Griechenland abgesetzt und dort politisches Asyl beantragt. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu fordert umgehend die Auslieferung der Soldaten, die offenbar am Putschversuch beteiligt waren. 

    «Wir haben die Auslieferung der acht verräterischen per Hubschrauber nach Griechenland geflüchteten Soldanten verlangt», schreibt er auf Twitter. Die acht Insassen wurden bei ihrer Ankunft von der Polizei festgenommen. Sie hätten sofort politisches Asyl beantragt, berichtet die griechische Zeitung «To Proto Thema» unter Berufung auf Polizeiquellen.

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 10:20:50 AM
  • Der Einsatz gegen die Putschisten in der Türkei ist Regierungskreisen zufolge weitgehend abgeschlossen. Vereinzelte Operationen würden aber noch einige Stunden andauern, erklärt der Chef des Geheimdienstes MIT, Hakan Fidan, nach Angaben aus den Regierungskreisen.


    Spuren des versuchten Putsches: Ein Militärpanzer auf der Bosporus-Brücke in Istanbul. Foto: STR/epa/dpa
  • Der gescheiterte Putschversuch wird Präsident Recep Tayyip Erdogan nach Einschätzung eines Experten stärken. Erdogan sehe sich jetzt bestätigt in der «Paranoia», dass es Mächte im Staat gebe, die ihn und die Regierung stürzen wollten, meint der Leiter des Istanbuler Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, Kristian Brakel: «Das ist natürlich jetzt Wasser auf die Mühlen all seiner Anhänger, die das auch immer schon geglaubt haben.» Zudem mache es für viele, die noch nicht so ganz überzeugt waren von dem geplanten Präsidialsystem samt Verfassungsänderung, glaubhafter, dass man einen starken Herrscher an der Spitze brauche.


    Solidarität mit dem Präsidenten auch hierzulande: Erdogan-Anhänger vor dem Türkischen Konsulat in Stuttgart. Foto: Andreas Rosar, dpa
  • Im Sinne von 'alles hat auch etwas Gutes' ist dieser Aufstand, diese Bewegung letztendlich ein Segen Gottes. Warum ein Segen Gottes?  Diese Bewegung ist eine, die als Anlass dazu dienen wird, dass unsere Streitkräfte, die vollkommen rein sein müssen, gesäubert werden.
    • Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zum Putschversuch.
  • Die Türkische Gemeinde in Deutschland bezeichnet den Verlauf des Putsches in der Türkei als «Zeichen einer demokratischen Reife» der Bevölkerung bezeichnet. «Es ist einmalig in der türkischen Geschichte, dass man einen Putschversuch verhindert. Bisher waren die Putschisten immer erfolgreich», erklärt der Bundesvorsitzende der Gemeinde, Gökay Sofuoglu, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur

    «Erst einmal zeigt es, dass die türkische Gesellschaft eine Sensibilität gewonnen hat, eine demokratische Sensibilität gegen Putschversuche», meint Sofuoglu. Vor allem sei es wichtig gewesen, dass alle Parteien sich sehr schnell gegen diesen Putschversuch gestellt hätten und das Volk auf die Straße gegangen sei. Das könne nun einen Impuls geben für ein friedliches Zusammenleben in dem Land - und für den «Aufbau einer demokratischen Türkei».

  • Das türkische Parlament versammelt sich um 17.00 Uhr (16.00 MEZ) zu einer außerordentlichen Sitzung, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldet.

     
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 11:31:33 AM
  • In der Nacht wurde auch das türkische Parlament in Ankara von den Putschisten beschossen und bombardiert. Zur Stunde laufen in um das Gebäude Aufräumarbeiten. 

  • Weitere Reaktionen: Italiens Regierungschef Matteo Renzi zeigt sich erleichtert über das Scheitern des Putschversuches. «Die Sorge über eine außer Kontrolle geratene Situation in einem Nato-Partnerland wie der Türkei weicht dem Sieg der Stabilität und der demokratischen Institutionen», so Renzi im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Ansa. «Freiheit und Demokratie sind immer der Königsweg, den es zu verfolgen und zu schützen gilt», erklärt er. 

    Italiens Außenminister Paolo Gentiloni hat sich in einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu über die Situation informiert. Er drückt ihm seine «Zufriedenheit über den Sieg der Volksbewegungen und die Verteidigung der Institutionen» aus, wie das Außenministerium in Rom mitteilte.


    «Sieg der Stabilität»: Matteo Renzi. Foto: Claudio Peri, epa/dpa/Archiv
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel will heute um 15.30 Uhr eine Erklärung zu den Ereignissen in der Türkei abgeben.


    Foto: Damir Sagolj, epa/dpa/Archiv
  • Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg äußert sich zu den Vorkommnissen in der Türkei. Er lobt den Widerstand der türkischen Bevölkerung und Politik gegen versuchten Militärputsch und den Einsatz für die Demokratie. «Ich begrüße die starke Unterstützung, die die Menschen und alle politischen Parteien für die Demokratie und die demokratisch gewählte Regierung der Türkei gezeigt haben», schreibt er bei Twitter.

  • Einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge sind 2745 Richter abgesetzt worden. Zudem seien fünf Mitglieder des Hohen Rats der Richter und Staatsanwälte in Ankara vom Dienst entbunden, heißt. Gegen sie liefen Ermittlungen.

    Das türkische Parlament hatte erst kürzlich für eine umstrittene Justizreform gestimmt, die zwei der höchsten Gerichte des Landes betrifft. Kritiker werfen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan vor, die Justiz immer weiter unter seine Kontrolle bringen zu wollen.

     

     
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 12:15:12 PM
  • Das Auswärtige Amt rät Deutschen in Ankara und Istanbul trotz Beruhigung der Lage weiter zu «äußerster Vorsicht». Dies gelte «bis zur vollständigen Klärung der Lage», teilt das Amt mit. Vorsichtig sollten Reisende vor allem auf öffentlichen Plätzen und in Menschenansammlungen sein. Im Zweifelsfall werde geraten, in sichere Wohnungen und Hotels zurückzukehren. Aus anderen Teilen des Landes, insbesondere von der Mittelmeerküste, würden keine besonderen Ereignisse gemeldet.


    Das öffentliche Leben, wie hier in Istanbul, normalisiert sich. Foto: Sedat Suna, epa/dpa
  • Um den Überblick nicht zu verlieren - was wir bisher nicht wissen: 

    Wer steckt dahinter? Erdogan zufolge nur eine Minderheit der Streitkräfte, die Anhänger des im US-Exil lebenden Predigers Fethullah Gülen sind.

    ▪ Was wollen die Putschisten? Unter anderem, dass die verfassungsmäßige Ordnung, die Demokratie und die Menschenrechte wiederhergestellt werden. Darüber hinaus gibt es öffentlich keine Agenda oder politische Ziele.

    Was bedeutet das für Urlauber? In Urlaubsregionen sei die Lage ruhig, so ein Sprecher des Veranstalters Thomas Cook - er habe zumindest keine gegenteiligen Informationen.

    Wie geht es weiter? Erdogans Kritiker befürchten, er könne den Putsch nutzen, um Freiheitsrechte und die Presse weiter einzuschränken. Für das Militär hat er Vergeltung angekündigt.

    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 1:04:45 PM
  • Zehn Mitglieder des türkischen Staatsrats in der Hauptstadt Ankara sind ebenfalls festgenommen worden. Ihnen werde Unterstützung des Putsches vorgeworfen, meldet Anadolu . Ob es sich bei den Festgenommenen um Richter oder Staatsanwälte handelt, ist noch unklar. Der Staatsrat ist eines der obersten Gerichte in der Türkei. 

  • Die acht türkischen Soldaten, die mit einem Militärhubschrauber nach Griechenland geflüchtet sind und dort politisches Asyl beantragt haben, stellen Athen vor ein diplomatisches Dilemma. Ihre Anträge müssten nach den Regeln des internationalen Rechts bearbeitet werden, erklärt die griechische Regierungssprecherin Olga Gerovasili im Gespräch mit dem staatlichen Fernsehsender ERT. Andererseits hätten die Männer, die offenbar am Putschversuch beteiligt waren, gegen die türkische Verfassung verstoßen.

    In einem ersten Schritt solle der Hubschrauber, mit dem die Soldaten in Alexandroupolis notgelandet waren, in die Türkei zurücktransportiert werden, so Gerovasili. Was die Insassen beträfe, würden alle diplomatischen Wege genutzt, um sich mit der Türkei auszutauschen.

  • Die Lufthansa streicht aus Sicherheitsgründen alle Istanbul-Flüge von und nach Frankfurt. Außerdem werden alle Türkei-Flüge von und nach München abgesagt. An den für den Nachmittag geplanten Verbindungen zwischen Frankfurt und Antalya sowie Frankfurt und Bodrum hielt die Fluglinie dagegen nach eigenen Angaben fest. Zu Türkei-Flügen am morgigen Sonntag gibt es zunächst keine Auskunft.

    Die Lufthansa rät allen Passagieren, sich möglichst frühzeitig mit der Airline oder ihren Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen und sich über die aktuelle Lage zu informieren.


    Foto: Frank Rumpenhorst, dpa
  • Die türkische Bevölkerung hat ihre große Reife und ihren Mut bewiesen, indem sie sich für den Respekt der Institutionen einsetzte.
    • Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault zum Putschversuch.
  • Auch heute gehen unzählige Putsch-Gegner auf die Straßen der Millionen-Metropole Istanbul. «Das Volk ist hier, wo sind die Randalierer?», rufen sie und marschieren Richtung  Partei-Zentrale von Präsident Erdogans AKP. 

     
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 1:37:22 PM
  • Wie bereits angekündigt, Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt zur Stunde eine Erklärung im Kanzleramt ab. Die CDU-Chefin verurteilt den Putschversuch «aufs Schärfste». «Es ist tragisch, dass so viele Menschen diesen Putschversuch mit dem Leben bezahlt haben. Das Blutvergießen in der Türkei muss jetzt ein Ende haben», erklärt Merkel. «Es ist und bleibt das Recht des Volkes, in freien Wahlen zu bestimmen, wer es regiert. (...) Panzer auf den Straßen und Luftangriffe gegen die eigene Bevölkerung sind Unrecht», so die CDU-Chefin.


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • Das türkische Parlament hat mit seiner außerordentlichen Sitzung begonnen. Parlamentspräsident İsmail Kahraman verlas zu Beginn eine gemeinsame Erklärung aller Parteien. Bei der Sondersitzung verharrten die Abgeordneten in einem Moment der Stille, bevor die Nationalhymne abgespielt wurde. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim betrat unter dem Applaus der Abgeordneten den Sitzungssaal.


    TBMM - das türkische Parlament in Ankara.
    von dpa-live Desk via null bearbeitet von Desk 7/16/2016 2:13:07 PM
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